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URSENBACH - das aktive Dorf

Die Gemeinde Ursenbach, eingebettet in einem Seitental zwischen Langenthal und Huttwil, ist umgeben von den Gemeinden Leimiswil, Kleindietwil, Rohrbachgraben, Walterswil, Oeschenbach und Ochlenberg. Die Geschichte greift ins 8. Jahrhundert zurück. Urkundlich erwähnt ist Ursenbach erstmals 1139 in einem Schirmbulle für das Kloster Trub und wurde "Ursibach" geschrieben. Das Gemeindegebiet reichte damals bis ins Häusernmoos mit dem sogenannten Hubbergviertel. Dagegen gehörten die Weiler Lünisberg zu Wynigen und Richisberg zu Oeschenbach.

Kirche

Bis ins 19. Jahrhundert gehörte Ursenbach zur Landvogtei (Amt) Wangen. Grosse Anstrengungen waren notwendig, bis die Gemeinde 1844 dem für sie weit vorteilhafter gelegenen Amt Aarwangen angeschlossen wurde. Im Jahr 1890 wurden die komplizierten, althergebrachten Pfarrei- und Gemeindegrenzen bereinigt. So erhielt Ursenbach die beiden Weiler Lünisberg und Richisberg und musste dagegen den Hubbergviertel an die Nachbargemeinden abtreten. Das Gemeindewappen zeigt unterhalb dem schräg verlaufenden "Ursenbach" die drei Hügel Scheine/Aeschi - Berg und Stutz/Richisberg, welche das "Walterswil- und Oeschenbachtal" abgrenzen. 1953 wurden in einem Ausscheidungsvertrag die gemeinsamen Weide- und Waldnutzungsrechte aufgehoben. Heute umfasst nun die Gemeinde eine Gesamtfläche von 917 ha, wovon rund 268 ha Wald sind. Ein grosser Teil des Waldes ist im Besitze der Burgergemeinde Ursenbach. Der tiefste Punkt liegt mit 553 M.ü.M. in Weinstegen, der höchste auf der Lünisberg-Weid mit 786 M.ü.M.

Vor gut 100 Jahren zählte die Gemeinde rund 1500 Einwohner und heute ca. 920. Der doch recht starke Rückgang ging so richtig los, als die Mechanisierung in der Landwirtschaft ihren Gang nahm, waren doch vorher fast in allen Betrieben ein Melker mit Familie, Karrer, Mägde usw. angestellt. Im Laufe des Bevölkerungsrückganges musste auch das Schulhaus auf dem Lünisberg geschlossen werden.

Ursenbach liegt am Zusammenfluss von drei Bächen, dem Oeschenbach, dem Walterswilbach und dem Moosbach. Die Bäche wurden von den Landwirten zur Bewässerung der Matten genutzt. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten waren in Wässerbriefen geregelt. Heute sind die Wässerungen leider fast ganz verschwunden. Das Wasser der drei Bäche wurde insbesondere im letzten Jahrhundert zum Antrieb von Mühlen, Oelen, Lohstampfen, Sägereien usw. verwendet.